Über
Re:Law an der Humboldt-Universität zu Berlin: wir versuchen, das ReWriting von Rechtstexten in die Hochschullehre zu integrieren. Dazu haben wir mit Studierenden, Zivilgesellschaft und Wissenschaftler:innen verschiedene Re:Law Lehrformate entwickelt, erprobt und evaluiert. Daraus sind Vorlagen, Leitlinien und FAQ entstanden. Es ist ein Anstoß, denn ReWriting und Re:Law sind eine Bewegung. Es liegt also bei uns allen, sie weiterzuentwickeln. Gerne teilen wir unser Material — meldet Euch! Und noch lieber entwickeln wir das gemeinsam weiter!
Re:Law/lehre wird gefördert von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre.
Hier finden sich Informationen zu unserem Projekt Re:Law, zur Bewegung der Judgments, zur Methode und zu den Personen, die an Re:Law/lehre mitwirken.
—
Seit 2024 läuft das Projekt Re:Law/lehre an der Humboldt-Universität zu Berlin:
Wie lässt sich das ReWriting von Rechtstexten in die Hochschullehre integrieren?
Im Rahmen des Projektes haben wir gemeinsam mit Studierenden, Zivilgesellschaft und Wissenschaftler:innen verschiedene Re:Law Lehrformate entwickelt, erprobt und evaluiert.
Die zentralen Erkenntnisse finden sich in Form von Vorlagen, Leitlinien und FAQ auf der Seite Lehre (Verweis: Siehe dazu „Lehre“). Wir verstehen das als Anstoß, Re:Writing und Re:Law sind eine Bewegung und es liegt an uns allen, sie weiterzuentwickeln:
Gerne teilen wir unser Material — Rückmeldungen freuen uns! Re:Law/lehre wird gefördert von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre.
Auf dieser Seite finden sich Informationen dazu, was Re:Law eigentlich ist, auf welcher Bewegung Re:Law aufbaut und was genau die Methode ausmacht und welche Personen an Re:Law/lehre mitwirken.
Über Re:Law und Re:Law/lehre
Re:Law bringt die internationale Bewegung der Feminist Judgments und anderer Critical Judgments erstmalig in den deutschsprachigen Raum.
Das Projekt Re:Law/lehre erprobt und untersucht, wie sich das ReWriting von Gerichtsentscheidungen und anderer Rechtstexte in der Lehre einsetzen lässt – im Studium der Rechtswissenschaft und in anderen Fächern wie den Gender Studies.
Methode
Re:Law ist ein innovativer methodischer Ansatz, um sich mit Recht sehr konkret, kritisch und produktiv auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt steht das ReWriting von Rechtstexten, insbesondere Gerichtsentscheidungen.
Die kritische Analyse wird so zur Dekonstruktion im besten Sinne, denn Kritik wird produktiv gewendet – es ist der Versuch, es „besser“ zu machen. Re:Law als Methode ermöglicht so nicht nur theoretische Rechtskritik, sondern gibt zudem methodische Leitfragen an die Hand, um damit praktisch zu arbeiten.
Ursprünge
Zehn feministische Juristinnen, Wissenschaftlerinnen und Aktivistinnen, Weinflaschen und eine geteilte Frustration über die Rechtsprechung des Supreme Court of Canada, führten zum ersten Feminist Judgments Projekt weltweit. Daraus ergaben sich sechs ReWritings von Gerichtsentscheidungen des Supreme Court, die in einer Spezialausgabe des Canadian Journal of Women and the Law 2006 veröffentlicht wurden. Sie lösten eine internationale Bewegung weiterer Feminist und Critical Judgments Projekte aus.
Projektteam
Susanne Baer
Petra_/Pez Sußner
Chris Ambrosi
Ellen Masur
Diana Duve
